Zeigen bei einem Bild an in welchem Farbraum sich dieses bewegen kann und tut.
Profile sind Korrekturdaten, die die Farben zu ihrem Soll-Wert führen

 

Weg zum installieren:
HDD>Benutzer>User>Library>ColorsSync>Profiles
dort einfach reinziehen

 

Anschliessend in Bridge für alle Programme aktivieren.

 

Es gibt 3 Arten von Profilen:

  • Eingabeprofil für Scanner und Kameras
  • Verarbeitungsprofile für am Computer (Arbeitsfarbraum)
  • Ausgabeprofile für Drucker, Proofer, Monitore

 

Umrechungsarten von einem farbraum in einen anderen

  • 1. Perzeptiv: Der warnehmungsorientierte Rendering-Intent (perzeptiv) gibt das Bild unter Berücksichtigung der Papier, Dynamic und Farbeigenschaften des Ausgabesystems so wieder, dass das menschliche Auge es im Zielfarbsystem (CMYK) als möglichst originalgetreu empfindet. Einsatzgebiet: Separieren von Druckbildern.
  • 2. Farbmetrisch absolut: Bei der absoluten farbmetrischen Farbrauminterpretation werden die Farbdaten nach dem Kriterium des kleinsten Farbabstandes in das Zielfarbsystem (CMYK) überführt. Dabei wird der Weisspunkt vom Quell- zum Zielfarbsystem übernommen. So also beispielsweise eine für den Zeitungsdruck reproduzierte Seite auf einem mit Spezialpapier betriebenen Proofdrucker so geprooft werden, dass die Farbe des Zeitungspapiers mitsimuliert wird, dass stehts der Weisspunkt des Quellsystemes zu übernommen wird. Diese Option ist vorallem für den Fall eines digitalen Proofs von Bedeutung (für die Papierweiss-Symulation). Einsatzgebiet: Um das Papierweiss auf einem Ausgabegerät (ohne Auflagepapier) zu simulieren.
  • 3. Farbmetrisch relativ: Die relativ-farbmetrische Farbanpassungsmethode ist speziell für Proofdrucker von Interesse, die Auflagepapiere verarbeiten können. Der relativ-farbmetrische Rednering-Intent funktioniert im wesentlichen wie die Absolut-Farbmetrische Anpassung, jedoch mit der Einschränkung, dass der Weisspunkt des Ziel-Farbsystems auf den des Quell-Farbsystems abgebildet wird. Würde man den Zeitungsdurck wie vorher beschriebenen Fall relativ-farbmetrisch auf dem Farbdrucker ausgeben, so käme das Transformationsergebnis dem des abslout-farbmetrischen sehr nahe, jedoch wird das Papierweiss des Zeitungsdruck-Verfahrens nicht simuliert, sondern auf das Weiss des Farbdruckers bezogen werden. Allerdings verschiebt sich in der relativen Farbmetrik durch die Projektion der Weisspunkte aufeinander auch der Schwarzpunkt, was zu Abweichungen gegenüber der absoluten Farbanpassung führt. Diese Abweichungen sind jedoch nur bei stark unterschiedlichen Farbräumen relevant (Zeitungsdruck zu Kunstdruck). Einsatzgebiet: Um das Papierweiss auf einem Ausgabegerät (mit Auflagepapier) zu simulieren.
  • 4. Sättigungskonvertierung: Der ICC-Standard sieht eine 4. Farbanpassungsoption vor. Die sättigungserhaltende Farbanpassung (Sättiung). Wenn zum Beispiel die markanten Farben einer Geschäftsgrafik über dem Farbdrucker ausgegeben werden soll, dann ist eine genaue Reproduktion der Originalfarben weniger erwünschenswert als die Erhaltung einer möglichst hohen Farbsättigung. Dieser Rendering-Intent wird in der Praxis am wenigsten eingesetzt. Einsatzgebiet: Grafik-Aufbereitung.

 

 

Siehe:

  • Scannerprofil
  • Grau

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