Frequenzmodulierter-/Kristall-Raster

  • Rasterpunkte haben immer gleiche Größe und werden zufällig angeordnet
  • Je nach Helligkeit ist die Anzahl der Punkte mehr oder weniger; die Punkte stehen mal enger oder weiter auseinander (Frequenz)
  • Die Farbauszüge haben keinen Rasterwinkel
  • Als Feinheit des Rasters wird die Rasterpunktgröße in Micrometer (1/1000 mm) angegeben
  • Keine Musterbildung bzw. Moiré untereinander bei Farbauszügen

 

 

Vorteile

  • Kein Moiré zwischen Farbauszügen; dadurch sehr viele Farben im Übereinanderdruck möglich (Hexachrome- und HiFi-Farben)
  • Bessere Detailabbildung bei Bildern und gerasterten Schriften
  • Weichere Verläufe gegenüber AM-Raster
  • Kein Moiré durch das Motiv (Stoff, Gitter, etc.)
  • Kein Sägezahneffekt an gerasterten Schriftkanten und Flächen
  • Kleine Farbraumvergrößerung gegebenüber AM-Raster
  • In der Druckmaschine ist die Gefahr der Überfärbung nicht mehr so groß
  • Leichte Farbeinsparung gegenüber AM-Raster

 

Nachteile

  •  Um höhere Detailgenauigkeit zu nutzen muss die Auflösung von Bilder über 450 ppi liegen (üblich sind 300 ppi)
  • Schlechte Retuschen werden deutlich sichtbar
  • Haare und Kratzer vom Scan werden gut wiedergeben
  • Starke Bilderschärfungen wirken schnell unnatürlich
  • Artefakte von starker JPEG-Komprimierung werden schneller sichtbar
  • Wesentlich höherer Druckzuwachs als der AM-Raster
  • Bilder müssen farblich einwandfrei sein, da keine Farbkorrekturen in der Druckmaschine möglich sind
  • Druckprozess ist schwieriger zu steuern, da sich Schwankungen im Prozess (Entwickler, Gummitücher, Wasser, etc.) deutlich bemerkbar machen
  • Je feiner die Rasterfeinheit (Micrometer) desto schwieriger der Druckprozess
  • Gute, geignete Papiere sind für beste Wiedergabe erforderlich

 

 

Siehe:

  • AM-Raster
  • Rasterweite
  • Rasterwinkelung

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